Intrauterine Systeme – Verhütung mittels Spirale in Salzburg

Wir sind der Meinung: Jahrzehntelanges Schlucken der Pille muss der Vergangenheit angehören. Den von uns angebotenen intrauterinen Systemen ist gemein, dass es sich um eine lokale Verhütung handelt, die die Funktion der Eierstöcke nicht einschränkt. Ganz egal ob Hormonspirale oder Metallspirale – die Zuverlässigkeit ist bei allen Spiralen gleich hoch.

Unsere Idee ist, in Zukunft immer mehr Frauen zu ermutigen, die Verhütung auf lokalem Weg zu betreiben und langfristig auf systemische Hormone zu verzichten. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.

www.kupferspirale.info

www.hormon-spirale.info


Die beste Form der Langzeitverhütung – ganz ohne systemische Hormone

Überlegen wir uns einmal die Wirkungsweise der Verhütungsmittel wie Pille, Hormonimplantat, Verhütungspflaster, vaginaler Ring oder Drei-Monatsspritze. Alle haben eines gemeinsam: Ihre Wirkstoffe erreichen über das Blut jede Zelle des Körpers. Nun glaubt die Hirnanhangsdrüse, dass genug Hormone im Blut sind und die Signale zur weiteren Hormonproduktion an die Eierstöcke werden eingestellt. Daraufhin werden jetzt weder eine Eizelle noch Hormone von den Eierstöcken mehr produziert. Die synthetischen Hormone der Pille ersetzen jetzt den eigenen wunderbaren Hormoncocktail. Dieses Fehlen der eigenen Hormone kann bei vielen Frauen zu sehr vielschichtigen körperlichen Beschwerden führen.

Im Gegensatz dazu verhüten Spiralen, indem sie die Spermien nicht zur Eizelle vorlassen. Jede Frau, völlig unabhängig von Alter und ob sie schon Kinder geboren hat oder nicht, kann eine geeignete Spirale tragen. Im Gegensatz zur hormonellen Verhütung wird dabei die Eierstockfunktion nicht beeinträchtigt. Und wenn der Wunsch nach einer Schwangerschaft besteht, kann die Spirale jederzeit ganz unkompliziert entfernt werden. 


Auch das Hormon der Hormonspirale unterdrückt die Funktion des Eierstockes nicht! Der wunderbare Cocktail an weiblichen Hormonen wird weiterhin produziert und auch der Eisprung findet weiterhin statt. Es gelangen nur die Spermien nicht zur Eizelle.

Hormonspirale

Die Hormonspirale gibt kontinuierlich über 5 Jahre kleinste Mengen an Gelbkörperhormon (Levonorgestrel) in die Schleimhaut der Gebährmutterhöhle ab. Dadurch wird das ansonsten im Zyklus übliche Wachsen der Schleimhaut verhindert und es wird ein Schleim gebildet, in dem Spermien nicht schwimmen können. Anders wie bei der systematischen Anwendung von Gelbkörperhormon (Levonorgestrel in der Pille) wird aber die Funktion der Eierstöcke nicht beeinträchtigt. Es kommt also sehr wohl zum Eisprung, aber die Spermien gelangen durch den zähen Schleim nicht zur Eizelle. Durch die lokale Unterdrückung der Schleimhautbildung wird weitgehend die Monatsblutung abgeschwächt bis ganz unterdrückt. 

Für Frauen, die an starken Blutungen oder gar an Endometriose leiden, bedeutet die Hormonspirale daher zusätzlich einen großen Schritt zu einer besseren Lebensqualität. Auch wenn nur sehr geringe Mengen an Levonorgestrel in den Kreislauf aufgenommen werden, kann es dennoch zu systemischen Nebenwirkungen kommen. Welche Frau davon betroffen sein könnte, klären wir in einem intensiven Aufklärungsgespräch.


Metallspirale

Moderne Metallspiralen sind aus Kupfer oder Gold gefertigt und in unterschiedlichen Ausführungen – etwa als Kupferkettchen, Kupferball oder die herkömmliche T-Form – erhältlich. Die im Metall enthaltenen Metallionen verhindern, dass die Spermien zur Eizelle schwimmen können. Die Metallspiralen können die Blutungsstärke und die Schmerzen bei der Blutung um bis zu ca. 20 % erhöhen. Welche Frau davon betroffen sein könnte klären wir in einem intensiven Aufklärungsgespräch. Sie sind aber sicher das Mittel der Wahl für Frauen ohne jede Probleme bei der Regelblutung.

Schmerzfreies Legen von Spiralen

Der Grund, warum immer noch die Verhütung meistens mit der Pille oder anderen Hormonpräparaten erfolgt, hängt mit den Schmerzen beim Einlegen der Spirale zusammen, wenn man noch kein Kind vaginal geboren hat. Es halten sich zwar immer noch hartnäckige Märchen, dass es leichter zu Entzündungen kommt oder man nach dem Tragen einer Spirale schwerer schwanger wird, aber es ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass es sich bei jeder Frau egal welchen Alters und welcher Lebenssituation um die beste Langzeitverhütungsmethode handelt. Zumal es bei der neuen Generation der Spiralen für jede Frau die richtige Form und Größe gibt. Die Unterdrückung der Eierstockfunktion über einen längeren Zeitraum zum Zwecke der Verhütung sollte der Vergangenheit angehören! Wir bieten in unserer Praxis die Möglichkeit, die Spirale absolut schmerzfrei mit einer kurzen Vollnarkose legen zu lassen. In vielen Fällen genügt auch ein Cervixpriming (medikamentöse Erweichung und Öffnung des Gebärmutterhalses mit Mifegyne und oder Cyprostol). Dies macht die Spirale nun endlich allen Frauen zugänglich, insbesondere jenen Frauen, die
- noch keine Kinder vaginal geboren haben
- eine Konisation hatten
- ein verstärktes Schmerzempfinden oder
- Angst vor dem Eingriff haben.


Während der Narkose werden Sie vom Leiter der mobilen Anästhesie Dr. Christoph Schuschnig betreut und überwacht. Nach dem Eingriff ruhen Sie sich im Aufwachraum aus und können bereits kurz darauf unsere Praxis verlassen. Beachten Sie, dass Sie nach einer Narkose kein Auto lenken dürfen. Die Tablette Mifegyne und cyprostol sind im Preis der Spirale inkludiert und müssen entweder vor dem Termin abgeholt werden oder wir schicken sie ihnen mit der Post zu.

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